Auf der Südseite des Gipfels des Mount Bartle Frere entspringt als kleines Rinnsal der Josephine Creek. Als beträchtlicher Bach mündet dieser schließlich in den Russell River. Die Josephine Falls werden von eben diesem, kristallklaren Gebirgsbach gespeist. Das Wasser fließt über die riesigen Granitfelsen talwärts und bietet dabei nicht nur einen traumhaft schönen Anblick, sondern auch eine erfrischende Abkühlung.

An den Wasserfällen befinden sich einige Schwimmlöcher bei denen angstfreies und sicheres Badevergnügen garantiert ist – ohne hungrige Krokodile. Wer sich also ins kühle Nass traut, kann sich über einen der Felsen hoch arbeiten und den Blick genießen und dann auf der natürlichen Steinrutsche zurück nach unten düsen. Wir haben die Rutsche getestet. Kaum zu glauben aber der Hintern schmerzt danach kein Bisschen. Ein wirklich sanftes Rutscherlebnis.

In der Regenzeit sollte man allerdings vorsichtig sein, da Blitzüberschmmungen zu dieser Zeit gut möglich und auch keine Seltenheit sind. Auch darf man nicht den zugangsbeschränkten Bereich der oberen Wasserfälle betreten. Hier gab es schon schwere Verletzungen und Todesfälle. Kein Wunder bei den rutschigen Felsen. Ihr werdet feststellen, dass es schon schwer genug ist den kurzen Weg nach oben bis zum Einstieg in die Wasserrutsche zurückzulegen. Absolut oberglitschig.

Außerdem könnt Ihr über einen 1,2 Kilometer langen Wanderweg den üppigen Regenwald, der zum Weltkulturerbe gehört, erkunden und an mehreren Aussichtsplattformen die tolle Aussicht über die Wasserfälle genießen. Ein Ausflug zu den Wasserfällen lohnt sich garantiert. Es empfiehlt sich auch einen Abstecher zu den Millaa Millaa Falls zu machen, welche sich ebenfalls in den Atherton Tablelands befinden.

Bilder von den Josephine Falls in den Atherton Tablelands:

 

Anfahrt zu den Josephine Falls